logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Montag, 23.10.2006

Etwas gutes ist zurück?

Freitag, 23.06.2006

Weg ist sie...

Ja, mal wieder ein Eintrag seit langem. Scheine hier vom Pech angezogen zu werden. Ich habe die letzte Woche in Olot, einem Örtchen zwei Stunden von Barcelona entfernt, im Landhaus eines Kommilitonen verbracht um dort unsere Semesterarbeit zu beenden. Bereits auf der Hinfahrt im Reisebus hat man mir meine Digitalcamera aus dem Gepäckraum geklaut. Das Reiseunternehmen meinte, ich könne eine Anzeige aufgeben, mehr könnten sie auch nicht für mich tun. Super. Hinzu kommt, dass diese Woche wenig ergiebig war, da mein Kommilitone voellig desorganisiert war und zudem etlilche Dinge vergessen hat, was uns weitere Fahrten zwischen Olot und seinem Dorf bescherte, in dem seine Eltern wohnen. Zeitverlust garantiert. Da mir davon nicht mehr viel bleibt um diese Arbeit zu beenden, hat sich das sehr auf meine Laune ausgeschlagen, aber okay, ich werde versuchen, das beste daraus zu machen. Ansonsten bin ich momentan im WM-Fieber und schaue mir gemeinsam mit Bekannten diverse Partien in unterschiedlichen Bars an. Zum morgigen Deutschlandspiel werden wir wohl in den Biergarten eines Hotels gehen, (vom Goethe-Institut organsisiert) und dort hoffentlich Zeugen des Einzuges des deutschden Teams ins Viertelfinale sein.

Montag, 22.05.2006

Poble Nou.

Und noch einmal...


Vergangenen Mittwoch war es also endlich soweit. Der FC Barcelona hat sich den Titel der ChampionsLigue geholt. Bedeutete, nachdem sie vergangene Woche bereits die spanische Liga gewonnen hatten, erneut überfüllte Strassen mit feiernden Spaniern, ähem...Catalanen. Und wieder fuhr der Bus mit der gesamten Mannschaft durch die halbe Stadt um dort von den jublenden Massen empfangen zu werden...



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Freitag, 05.05.2006

Last Week Italy

Nun war ich also mal eine Woche in Italien. Rom > Perugia > Assisi > Florenz > Venedig. Kulturschock total. Den ganzen Tag durch Strassen und Gassen rennend, hier ein Museum besucht, dort eine Kathedrale von innen betrachtet. Ich bräuchte eine weitere Woche, um genau zu wissen, was ich überhaupt alles besichtigt habe... hinzu kommt eine weitere Woche, damit sich die plattgetretenen Füsse erholen können. Der entspannende Teil beschränkte sich auf gemütliche Sit-Inns bei einem Cafe Latte, welchen ich jetzt schon vermisse.

Ansonsten geht hier alles seinen gewöhnlichen Lauf. Das Abgabedatum für die Arbeiten nähert sich langsam aber sicher. Die Motivation schwindet in gleichem Tempo.

Wie ihr wohl bereits anhand der schwindenden Einträge gemerkt habt, hat mich zudem noch die Schreibfaulheit eingeholt. Also hier einige Fotos:

Mittwoch, 05.04.2006

Zu Lande, zu Wasser?


?oder umgekert. Am Stadtstrand Barceloneta wird momentan hart gearbeitet. Es wird aus dem Meer Boden abgepumpt und am Strand gleichmässig verteilt um diesen wieder aufzufüllen. Über den Winter haben Wellen den Sand nach und nach abgetragen...

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Montag, 27.02.2006

Bestens erholt: Die Kaiser Chiefs.


Wurde die letzte Show im Dezember aufgrund von Hepatitis innerhalb der gesamten Band abgesagt, haben die Engländer es nun doch noch nach Barcelona geschafft. Mit der Vorband We are Scientists sorgten die Kaiser Chiefs für einen ausverkauften Sala 1 des Razzmatazz und überboten jegliche Erwartungen, was nicht zuletzt Verdienst des Frontmannes und noch besseren Entertainers Ricky Wilson zuzuschreiben war. Bis zum Ende des Konzertes schien er nicht einen Hauch an Energie zu verlieren, sprang Song für Song wie wild über die Bühne.
Was die Fans sehr gefreut hat, waren mit Sicherheit folgende Höhepunkte. Zu "Modern Way" beispielsweise stieg er von der Bühne ins Publikum und spazierte singend quer durch die Menge bis ans Ende des Saales, um dann crowdsurfend den Rückweg zur Band anzutreten.
Eine kurze Pause gönnte man sich dann doch und läutete die Zugabe mit dem Marvin Gaye-Klassiker "Heard It Through the Grape Vine" ein. Zum Schrecken der Security stieg Mr. Wilson bei "Oh my God" dann auch noch auf die höher gelegenen Ränge und verschwand dort in den Gängen, wobei er nur noch durch den Gesang und dem Aufspringen der Fans wahrzunehmen war. Wenig später erschien er dann wieder auf eigentlicher Ebene mitten im Publikum und hielt das Mikro diversen Umstehenden vor den Mund um kräftig "Oh my God I can´t believe it?" mitzusingen.
Dann ging es zum letzten Mal auf den Händen der Masse zur Bühne um den Song und somit auch das Konzert unter ohrenbetäubendem Beifall zu beenden. Für diesen Abend.

Samstag, 25.02.2006

Das Klischee des Deutschen...


...wurde hier sehr amüsant in einer Plakatserie von Germanwings genutzt.
"Flüge nach Deutschland ab 19 ?
?wir scherzen nicht, wir sind Deutsche."

"Clap your Hands!", und die Menge rief "yeah!"



Das erste Anzeichen für einen vielversprechenden Abend war bereits am Eingang zu sehen: "Ausverkauft!" Wie erwartet. Mit dem Ticket in der Hand die Treppen hoch in den Sala 3 des RAZZMATZZ. Dieser war bis zum Anschlag voll mit Leuten unterschiedlichsten Alters. Die ersten Pfiffe waren zu hören, die Vorband schien vor kurzem noch auf der Bühne gestanden zu haben und nun wollte man endlich den Hauptact sehen. "Clap Your Hands and Say Yeah!" Dabei handelt es sich um fünf Musiker aus Brooklyn, die es ähnlich, wie bereits die Arctic Monkeys, geschafft haben, den eigentlichen Weg des Musikbuisness zu umgehen und in Eigenregie zu Bekanntheit zu gelangen.

Nach kurzer Zeit betrat die Band, die mit Luftballons dekorierte Bühne und wurde begeistert empfangen. Mit dem ruhigen "Let the cool Goddest rust away" wurde das Konzert eröffnet und war bereits eine perfekte Präsentation der etwas schrägen Stimme von Alec Ounsworth. Gleich beim etwas lebendigerem Stück "The Skin of my Yellow Country Teeth" geriet der gesamte Saal in Bewegung und wie auch bei den nachfolgenden Songs klatschte das Publikum eifrig im Takt und übernahm hier und dort stellvertretend die Chorus-Lines. Es wurden einige neue Stücke gespielt und überraschenderweise drei der Hits vom Album erst in der Zugabe. Dabei bekam das eigentlich Intro der Platte "Clap your Hands" erst seine volle Wertigkeit. Die Fans übertönten euphorisch Ounsworths Gesang. Hatte er doch in den Songs viel zu erzählen gab sich Alec während der Show eher wortkarg konnt aber durch viel Lächeln die Freude über die Resonanz des Publikums nicht verbergen. Dafür meldete sich der Rest der Band zu Wort: "Das ist wirklich eine der besten Shows, die wir jemals gespielt haben, vielen Dank".